Gelnhausen (dbo). Vergnügliche und besinnliche Stunden verbrachten die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr Gelnhausen-Mitte am Samstag bei ihrer Weihnachtsfeier im Stützpunkt. Die aktiven Mitglieder Wolfgang Hendel und Carsten Grauel hatten lustige Vorträge vorbereitet. Küchenchef Andreas Hölzinger kredenzte ein reichhaltiges Büfett. Dank sprachen die Verantwortlichen Heike Frank für ihrer Arbeit im Reinigungs- und Thekendienst und dem langjährigen Kassierer Thorsten Scharwath aus, der seinen Posten bei der Jahreshauptversammlung des Vereins niedergelegt hatte. „Ich danke euch allen für das Engagement und dass ihr unsere Arbeit in der Öffentlichkeit so gut repräsentiert.“, betonte Wehrführer Hartmut Heinzmann. Er begrüßte gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsitzenden Yvonne Hölzinger die zahlreich erschienen Mitglieder. „Besonders der neue Vereinsvorstand hat uns im Jahresverlauf mit seinem jungen und frischen Team unter Vorsitzendem Thomas Frank hervorragend unterstützt“, lobte der Wehrführer. Er blickte auf das traditionelle Laternenfest zurück, dass wegen der schlechten Witterung und der daraus resultierenden Verlegung in den Feuerwehrstützpunkt zunächst für Bauchschmerzen gesorgt hatte. Ein Besuchermagnet war es dennoch. „Die kurzfristige Verlegung vom Stadtgarten in den Stützpunkt war eine wichtige und gute Entscheidung,“ bemerkte Heinzmann. Allerdings wünsche sich die Mehrheit der Bevölkerung den Stadtgarten als Veranstaltungsort, den man im kommenden Jahr auch wieder nutzen werde. Neben zahlreichen kleinen Veranstaltungen und dem Besuch des Landesfeuerwehrtages mit dem neuen Teleskopmast, hatten auch die Brandversuche „Feuerwehr und Rauch“ am Stützpunkt ganz wesentlich zum „guten Image“ über die Kreisgrenzen hinweg beigetragen. Ein weiteres Lob sprach der Wehrführer Jugendwart Alexander Schwartz und Jugendgruppenleiterin Stephanie Farr, die dank ihr engagierten Arbeit dem Personalmangel in der Jugendfeuerwehr mit einer stolzen Zahl von inzwischen 16 Nachwuchsmitgliedern aus der Welt geschafft haben. „Die Aufgaben im kommenden Jahr werden nicht weniger, sondern mehr“, blickte der Wehrführer auf seinen vollen Terminkalender. Besonders der Aktionstag der Hessischen Jugendfeuerwehr an Pfingsten in der Kreisstadt stelle eine große Herausforderung dar. „Lasst es uns wie immer gemeinsam angehen“, forderte er abschließend.
Carsten Grauel nahm bei seinem „ganz persönlichen Programmpunkt“ so manchen Kameraden und auch die Führungsebene auf die Schippe. So verwandelte er die Gelnhäuser Stadtteilwehren in römische Legionen, berichtete von ihren kuriosen Eigenarten und sorgte mit so manchem verdrehten Namen für herzhaftes Lachen. Für schmunzeln sorgte er auch mit der Präsentation von „gut duftenden“ Feuerwehrstiefeln, die am Samstagmittag einige Gelnhäuser Atemschutzgeräteträger an der Hanauer Atemschutz-Übungsstrecke stutzig machten. So etwas war zuvor noch nie vorgekommen: Sie hatten vorschriftsmäßig ihre komplette Schutzausrüstung dabei, vergaßen aber gerade das wichtige Schutzschuhwerk im Gelnhäuser Stützpunkt. Dieses musste man kurzerhand „nachliefern“ lassen. Wolfgang Hendel erzählte abschließend die Geschichte der deutschen Blutwurst, bevor man zum gemütlichen Teil des Abends überging.
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