|
Besucherzähler |
|
136699 Besucher seit 09.05.2007
|
|
G e l n h a u s e n (dbo). Gute Stimmung, bunte Lichter und rote Rosen dominierten am Wochenende im Gelnhäuser Stadtgarten: Der Fanfarenzug Barbarossa und die Freiwillige Feuerwehr Gelnhausen-Mitte luden zum 31. Laternenfest ein. Größere Regenschauer blieben den Organisatoren und Gästen erspart, aber trotzdem konnte wegen den "Minus-Temperaturen" keine Rekordbesucherzahl verzeichnet werden. Der Gelnhäuser Gewerbeverein, dessen Geschäftsführer Steffen Frings aktives Mitglied in der Gelnhäuser Feuerwehr ist, stellte Pavillons zur Verfügung. So konnten die Gäste schließlich auch überdacht sitzen. Am Freitag eröffneten Schirmherr Jürgen Michaelis, Laternenkönigin Saskia die Erste, Wehrführer Hartmut Heinzmann und der Vorsitzende des Fanfarenzuges Gerhard Naumann den "größten Biergarten Gelnhausens." Naumann betonte, dass die Organisatoren wieder alles daran setzten, ein gemütliches Ambiente zu schaffen. "Was der Wettergott daraus macht, dass können wir leider nicht bestimmen." Das Unwetter vor zwei Wochen habe im Stadtgarten erheblichen Schaden angerichtet und so dachte man zunächst an eine Absage der Fests. "Der Stadt Gelnhausen ist es zu verdanken, dass wir dieses Wochenende hier feiern können," lobte Naumann. Mit ähnlichem Tenor sprach auch Wehrführer Hartmut Heinzmann. Er gab dann Königin Saskia das Wort. "Ich bin doch garnicht die Laternenkönigin," schmunzelte Schirmherr Jürgen Michaelis, als Saskia ihm das Mikro lieber wie ein Staffelstab weiter reichte. "Ein gelungenes Gelnhäuser Laternenfest ist die einzigartige Mischung aus der unnachamlichen Altstadt, der Marienkirche im Mittelpunkt, dem Stadtgarten, vielen fröhlichen Gästen und ganz besonders den erfolgreichen und aktiven Mitglieder der Feuerwehr und des Fanfarenzugs," betonte das Stadtoberhaupt. "Wir Gelnhäuser können auch unterm Regen gehen - so ein Wetter ist besser als gar keins." Saskia die Erste hielt sich kurz und bündig: "Ich begrüße alle Gäste und freue mich, dass sie hier sind. Ich erkläre das Fest für eröffnet."

Dann spielten die Musiker der Euterpe Niedermittlau mit zünftiger Blasmusik auf. Am Samstag wagte dann der Schirmherr mit der Laternenkönigin den traditionellen Tanz. Zu den Klängen der Formation "Alpin Pop" tanzten dann die Gäste. D ie bunten Laternen der kleinen Gäste leuchteten auf, als Saskia die Erste in Begleitung von Jürgen Michaelis und dem Spielmanns- und Fanfarenzug Ronneburg den traditionellen Laternenumzug durch die Gassen der Altstadt führte. Rote Rosen verteilte die Königin an die Zuschauer am Straßenrand. Lange Schlangen bildeten sich derweil an der Essens- und Getränketheke. Pommes, Gegrilltes und Getränke: Fanfarenzug und Feuerwehr sorgten bestens für das leibliche Wohl der Gäste. Auch Bier und Weine boten für jeden Geschmack das Richtige. Bis in die späten Abendstunden hatten die zahlreichen Helfer alle Hände voll zu tun. Die Preise wurden wie in den vergangen Jahren konstant auf niedrigstem Niveau gehalten. Viele Besucher genossen das besondere Flair des Laternenfestes, als unzählige farbige Lichter dem Sternenhimmel konkurrierten und so die besondere Stimmung entfalteten. Dies genossen auch die Bürgermeisterkandidaten der CDU und SPD, Thilo Allwardt und Thorsten Stolz, die parteilose Bürgermeisterkandidatin Sabine Auther und Stadtverordnetenvorsteher Günter Engel. Beim traditionellen Frühschoppen am Sonntag, wo sich auch die Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr einen Schoppen gönnte, klang das 31. Laternenfest aus. Dann ging es an den Abbau: Hunderte Tischgarnituren, Thekeneinrichtung und die Zelte, die in der vergangenen Woche in mühevoller Arbeit "Hand in Hand" aufgebaut wurden, galt es nun wieder zu verstauen. In diesem Jahr wurden zusätzliche Masten für die Lichterketten im Boden verankert, da der Gewittersturm einige Bäume beschädigte. Das Wetter spielte, bis auf einen kleinen Regenschauer am Freitag, mit. Im vergangenen Jahr verursachte Dauerregen ein Schlammbad im Stadtgarten. Zudem vermieste ein dreister Diebstahl die Bilanz. Die 16-Jährige Saskia Hölzinger, die in beiden Vereinen Mitglied ist, wurde deshalb erneut zur Laternenkönigin gekrönt. Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie.
|
|
|
Aktuelles |
|
Am Sonntag 21. September nahmen 13 Jugendliche aus den allen Stadtteilwehren, davon fünf Jugendfeuerwehrmitglieder aus Gelnhhausen-Mitte an der Abnahme der Leistungsspange in Bad Orb auf dem Sportplatz „Aumühle“ teil. |
|
weiter …
|
|
|