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Laternenfest 2005
Bunte Lichter und rote Rosen
Laternenfest 2005 im Gelnhäuser Stadtgarten

Hoch her ging es am Wochenende im Gelnhäuser Stadtgarten. Der Fanfarenzug Barbarossa und die Freiwillige Feuerwehr Gelnhausen-Mitteluden zum 30. Laternenfest ein. Zwar fiel die Eröffnung am Freitagabend wegen heftigen Dauerregens aus, jedoch trotzten der Schirmherr Michael Hüther, Laternenkönigin Saskia die Erste, Wehrführer Hartmut Heinzmann und der Vorsitzende des Fanfarenzuges Gerhard Naumann der ungünstigen Witterung mit dem Regenschirm.

Laternenfest 2005

Die Musiker der Feuerwehr Hain-Gründau boten den wenigen Gästen ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Erfolgreicher war der Samstag, denn Petrus ließ die Wolken verschwinden. Die Laternenkönigin und der Schirmherr holten die Eröffnung mit ein paar flotten Tanzschritten nach. Der Vorsitzende des Fanfarenzuges, Gerhard Naumann, zeigte sich über die besseren Wetterverhältnisse erfreut. Zu seinem Bedauern musste er von einem Diebstahl im Rahmen der Aufbauarbeiten berichten. Wehrführer Hartmut Heinzmann lobte das Engagement der ehrenamtlichen Helfer. "Auch wenn die Aufbauarbeiten am Freitag durch drei Einsätze gestört wurden, so haben wir wieder ein sinnliches und gemütliches Ambiente geschaffen." Heinzmann begrüßte besonders die Gäste, die dem Laternenfest jedes Jahr treu sind. Schirmherr Michael Hüther dankte den Helfern, die dem Regen am Vortag getrotzt hatten und so den wenigen Gästen einen schönen Abend bereiteten. Er dankte der Feuerwehr für ihren Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit. Hüther überreichte Wehrführer Hartmut Heinzmann und dem Fanfarenzug-Vorsitzenden Gerhard Naumann einen Bilderrahmen mit alten Zeitungsartikeln. In einem dieser Artikel wird auch über das erste Laternenfest vor 30 Jahren berichtet.

Laternenfest 2005

Die bunten Laternen der kleinen Gäste leuchteten auf, als Saskia die Erste den Laternenzug durch die Gassen der Kreisstadt führte. Der Spielmanns- und Fanfarenzug Steinheim sorgte für die musikalische Umrahmung. Die Zuschauer am Straßenrand erhielten von der Königin rote Rosen. Als der Zug in den Stadtgarten zurückkehrte, hatten sich an der Essens- und an der Getränketheke lange Schlangen gebildet. Sie blieben bis in die späten Abendstunden. Fanfarenzug und Feuerwehr sorgten bestens für das leibliche Wohl der Gäste: Spezialitäten vom Grill sowie Bier und Weine boten für jeden Geschmack das Richtige. Die Preise wurden im Gegensatz zu den vergangen Jahren erheblich gesenkt. Viele Besucher genossen das besondere Flair des Laternenfestes. Unzählige farbige Lichter machten dem Sternenhimmel Konkurrenz und verliehen dem Fest seine besondere Stimmung. Die "Counts-Company" verwandelte die Bühne in eine Tanzfläche. Beim traditionellen Frühschoppen am Sonntag klang das 30. Laternenfest aus. Bis 1991 wurde das Fest mit der Gelakapelle (Stadtkapelle) veranstaltet und ab 1995 mit dem Fanfarenzug Barbarossa. Die Feuerwehr und der Fanfarenzug stellen in jedem Jahr abwechselnd die Königin. Dieses Mal traf es die 15-jährige Saskia Hölzinger, die in beiden Vereinen Mitglied ist.


Text und Bilder: Dominik Bortz (FF Gelnhausen)

 
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